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Bedarfsgerechtes Planen für Frauen und Männer in Salzburg

Mai 2005 August 2005 November 2005 Frühjahr 2006

Auftrag/Ziel

Vergabe externe Expertise

Präsentation in Erweiterter Arbeitsgruppe Land Salzburg

Projektaufbau und Ergebnisse der Gute Praxis Sammlung von GM in der Raumplanung

Präsentation in Erweiterter Arbeitsgruppe

Abgeleitete Qualitätsziele und -kriterien anhand der Guten Praxis-Beispiele und Empfehlungen für die Landesplanung zur Überarbeitung des Sachprogrammes

Endbericht und Empfehlungen an Politik und Verwaltung

 

GenderAlp! on Tour
Exkursion nach Freiburg

Zeitleiste


Auf einen Blick

Kurz und übersichtlich stellt Projektleiterin DIin Christine Itzlinger in einem   Artikel das Projekt dar und skizziert die Möglichkeit, eine Pilotgemeinde auf dem Weg zu einer bedarfsgerechten Raumplanung zu begleiten

Auftrag/Ziel

Das Salzburger Projekt "Bedarfsgerechtes Wohnen und Arbeiten in Salzburg für Frauen und Männer" ist eines von 32 Teilprojekten des internationalen Projekts  "GenderAlp! Raumentwicklung für Frauen und Männer".

Im Rahmen des Salzburger Projektes gilt es, die unterschiedlichen Bedürfnisse von Frauen und Männer an die Wohn- und Arbeitsplatzstandorte zu erkennen und in der Standortentwicklung, einerseits durch Standortentscheidungen in der Raumplanung und anderseits durch entsprechende Förderungen der öffentlichen Hand, zu berücksichtigen. Zwei Teilprojekte "Bedarfsgerecht Planen" und "Bedarfsgerechte Förderkriterien für Frauen und Männer" widmen sich diesen Fragestellungen.

Das Salzburger Teilprojekt "Bedarfsgerecht Planen" arbeitet an der Fragestellung, welche Qualitätsziele und Qualitätskriterien für die "Thematik Wohnen und Arbeiten" die Raumordnungsinstrumente auf örtlicher, regionaler und Landesebene beinhalten müssten, um die unterschiedlichen Ausgangsbedingungen von Frauen und Männer bei den noch herrschenden gesellschaftlichen Rollenverteilungen chancengleich zu berücksichtigen. In einem zweiten Schritt sind die aus den gesammelten Best-Practice Beispielen abgeleiteten Qualitätsziele und –kriterien im Rahmen der laufenden Überarbeitung des Sachprogrammes Siedlungsentwicklung und Betriebsstandorte im Salzburger Zentralraum anzuwenden und zu erproben.

 Projektdarstellung als PDF

Vergabe

Im Mai 2005 wurde – nach einer Ausschreibung und Bewertung der eingegangenen Angebote - an das (bestbietende)  Institut StadtUmland.Forschung Planung Beratung Prof. Dr. sc.techn. Barbara Zibell, Dipl.Ing. der Auftrag erteilt, folgende Inhalte zu erarbeiten:

  • Sammlung von Gute Praxis Beispielen in Raumplanungsinstrumenten auf Landes- Regions- und kommunaler Ebene
  • Definition von Qualitätszielen und –kriterien für die Thematik "Wohnen und Arbeiten"
  • Erstellung einer Gender-Expertise für die laufende Überarbeitung des Sachprogrammes "Siedlungsentwicklung und Betriebsstandorte im Salzburger Zentralraum"

Im Salzburger Projektteam leitet DIin Christine Itzlinger das Teilprojekt und steht Ihnen als   Ansprech­partnerin gerne zur Verfügung.


Bedarfgsgerechtes Planen

Kernteam

Das Projekt begleitet fachlich ein Kernteam, das sich aus VertreterInnen des Leadpartner-konsortiums (Büro für Frauenfragen und Chancengleichheit, Abteilung Raumplanung und Wirtschaftsabteilung) zusammensetzt. Aufgabe des Kernteams ist es die Salzburger Teilprojekte "Bedarfsgerecht Planen" und "Bedarfsgerechte Förderkriterien für Frauen und Männer" steuernd zu begleiten, die Methoden abzustimmen sowie die Ergebnisse auf ihre Umsetzungsqualität zu überprüfen.

 Organisationsstruktur als PDF

Erweiterte Arbeitsgruppe

Die Erweiterte Arbeitsgruppe umfasst Personen aus der Verwaltung, die thematisch mit den Salzburger Teilprojekten verbunden sind, wie ZB der Wirtschaftsabteilung, dem Büro für Frauenfragen, der Statistik, der Arbeitsgruppe Gender Mainstreaming, der Verkehrsplanung, der Wohnbauförderung und natürlich der Raumordnungssabteilung.

Die Fach-ExpertInnen der Landesverwaltung sollen mit dem Projekt und seinen Inhalten vertraut sein, um zu einen wertvollen Input für die Salzburger Teilprojekte liefern zu können und zum anderen in der Umsetzung auf die richtigen Ressourcen und Kontakte zurückgreifen zu können.

 

Sounding-Board

Im Sounding-Board sind VertreterInnen und MeinungsbildnerInnen unterschiedlichster Interessens­vertretungen, Institutionen und Verwaltungseinheiten zu einem Meinungsaustausch (Sounding Board = der Resonanzkörper) eingeladen – u.a. die Arbeiterkammer Salzburg, die Wirtschaftskammer, Salzburg/Lungau/Pinzgau/ Pongau, Industriellenvereinigung Salzburg, Wirtschaftsabteilung, Regionalmanagements, GenderAlp! PartnerInnen, externe ExpertInnen. Das Sounding Board kommt insbesondere im Teilprojekt "Bedarfsgerechte Förderkriterien für Männer und Frauen" zur Anwendung. Im Teilprojekt "Bedarfsgerecht Planen" sind externe ExpertInnen insbesondere durch die Arbeitsgruppe "Überarbeitung Sachprogramm" vertreten.

Projektaufbau/Methode

Aufbau des Projektes:

  • Teil 1: Sammlung von Praxis Beispielen im Bereich der Raumplanung, die Gender Mainstreaming auf Landes-, Regions- oder kommunaler Ebene berücksichtigen. Der Untersuchungsbereich konzentrierte sich vorrangig auf den deutschsprachigen Raum: Deutschland, Österreich, Schweiz.
  • Teil 2: Ableitung von Qualitätszielen und –kriterien für die Thematik "Wohnen und Arbeiten" aus den vorgefundenen Beispielen für die Instrumente der Raumplanung auf örtlicher , regionaler und Landesebene sowie getrennt nach
    • Materiellen, inhaltlichen Aspekten
    • Prozessualen Aspekten (Verfahrens- und Beteiligungsregeln)
    • Strukturellen Aspekten (Organisations- und Personalentwicklung)
  • Teil 3: Erstellung einer Expertise zur laufenden Überarbeitung des Sachprogrammes "Siedlungsentwicklung und Betriebsstandorte im Salzburger Zentralraum".

 Struktur und Methode als PDF

Erweiterte Arbeitsgruppe 18. August 2005 – Präsentation Best Practice Sammlung

Im August 2005 wurden die  Ergebnisse der Best-Practice Sammlung der Erweiterten Arbeitsgruppe sowie weiteren relevanten Personen im Planungsbereich (VertreterInnen der Raumplanungsbehörde sowie der Arbeitsgruppe Sachprogramm) vorgestellt. Im Workshop erarbeiteten die Anwesenden notwendige Schritte für eine erfolgreiche Implementierung von Gender Mainstreaming in den Bereich der Planung.

 Ergebnis Workshop als PDF


Erweiterte Arbeitsgruppe 29.11. 2005 – Präsentation von Qualitätszielen und -kriterien für die Thematik "Wohnen und Arbeiten" sowie erster Empfehlungen für die Überarbeitung des Sachprogrammes "Siedlungs-entwicklung und Betriebsstandorte im Salzburger Zentralraum"

Prof. Dr. sc.techn. Barbara Zibell, Dipl.Ing. präsentierte der Erweiterten Arbeitsgruppe, VertreterInnen der Planungsbehörde sowie den Teilnehmenden der Arbeitsgruppe " Überarbeitung Sachprogramm" die aus den Gute Praxis Beispielen abgeleiteten  Qualitätsziele und -kriterien für die Thematik Wohnen und Arbeiten und gibt erste Hinweise für eine erfolgreiche Implementierung von Gender Mainstreaming in die laufende Überarbeitung des Sachprogrammes.

(2,4 MB)

Hinweis: große PDF-Dokumente mit Rechtsklick und "Ziel speichern unter ..." vor dem Öffnen downloaden


Endbericht und Empfehlungen an die Verwaltung

Im Juni 2006 war es soweit, der Endbericht des Projekts "Bedarfsgerecht Planen für Frauen und Männer" wurde bei einer Pressekonferenz mit dem Salzburger Landesrat Sepp Eisl (zuständig für Raumplanung) sowie der Salzburger Raumplanerin DIin Christine Itzlinger (Projektleiterin) und der externen Expertin Prof.in Dr.in Barbara Zibell der breiten Öffentlichkeit und dem Fachpublikum vorgestellt.

Der Bericht informiert umfassend über

  • Gender Practice Projekte im Bereich der Raumplanung auf kommunaler, regionaler und Landesebene
  • die Entwicklung von Gender Qualitätszielen und -kriterien für die Thematik "Wohnen und Arbeiten"
  • Gender Expertise zur Überarbeitung des Sachprogramms "Standortentwicklung für Wohnen und Arbeiten im Salzburger Zentralraum.

Der Bericht steht zum Download zur Verfügung - als   Kurzfassung oder als   Langfassung. Es besteht auch die Möglickeit ihn in gedruckter Form zu bestellen, unter christine.itzlinger@salzburg.gv.at (Tel.: +43/662/8042/4673) oder genderalp@salzburg.gv.at

Im Anschluss an die öffentliche Präsentation der Projektergebnisse wurde ein Workshop mit dem Thema "Innovative Standortentwicklung - Zusammenspiel von Raumplanung und Regionalförderung" angeboten, in dem es um Chancengleichheit als innovativen Ansatz in der Standortentwicklung ging.
  Einladung und Programm zum Download

In Workshops und einer Diskussionsrunde wurde mit namhaften Expertinnen zum Thema diskutiert:

  • Prof.in Dr.in Barbara Zibell
    Raumplanerin, Professorin Universität Hannover, Planungs- und Architektursoziologie
  • Ass.-Prof.in Mag.a Dr.in Elisabeth Aufhauser   Präsentation
    Universität Wien, Institut für Geographie und Regionalforschung
  • Mag.a Birgit Woitech
    Joanneum Research, Wien, Institut für Technologie- und Regionalpolitik
  • DIin Christine Itzlinger   Präsentation
    Raumplanerin, Land Salzburg Abt.7 - Raumplanung

  Protokoll und   Fishbowl-Protokoll der Veranstaltung.

 

Online Chat mit Landesrat Sepp Eisl - 28. Juni

Am 28. Juni stand Landesrat Sepp Eisl allen interessierten UserInnen 1 Stunde auf www.genderalp.at zu Fragen der bedarfsgerechten Raumplanung für Frauen und Männer zur Verfügung.

Das Angebot wurde zahlreich genutzt und spannende sowie unterhaltsame   Diskussionsbeiträge eingebracht.

GenderAlp! on Tour - in andere Regionen bewegen

16 TeilnehmerInnen aus Oberösterreich, Niederösterreich, Wien und Salzburg hatten sich von 2. bis 5. Juli auf Exkursionskurs nach Freiburg im Breisgau begeben, um dortige Gender-Aktivitäten kennenzulernen und konkrete Praxisbeispiele des GenderAlp! Partnes zu studieren.

Die bunt gemischte Gruppe umfasste Bürgermeister, VertreterInnen und MitarbeiterInnen der Universität für Bodenkultur Wien, von Landesstellen, Bezirkshauptmannschaften, Regionalmanagement und Arbeiterkammer sowie als prominentestes Mitglied Oberösterreichs zweite Landtagspräsidentin Gerda Weichsler.

Freiburg beeindruckte die Reisenden mit einem umfassenden Bürgerbeteiligungsmodell im Zuge einer Stadtbahnverlängerung, den Zugängen und Vorgehensweisen innerhalb der Verwaltung wenn es um Fortbildung und Gender Mainstreaming geht und allen voran mit einem Besuch der Modellstadtviertels Vauban (Solarfabrik und Solarturm) und Rieselfeld.

Mehr zu Programm und Inhalten erfahren Sie   hier.

 

Highlights und Reaktionen der TeilnehmerInnen:

„Es gibt kein Buch, in dem die Umsetzung von Gender-Aspekten festgeschrieben steht. Umso faszinierender ist es, in der Praxis zu sehen, wie dieser Prozess ständig erarbeitet wird.“

„Freiburg redet nicht nur, sondern tut auch.... Städtebaulich toll finde ich das Solarviertel Vauban...“

 

„Hier wird schon in der Planung über Bürgerbeteiligung nachgedacht – es wäre auch für uns ein Modell, Meinungen, Probleme oder Widerstände bereits im Vorfeld zu diskutieren. Statt eine reine Protestbewegung zu sein, könnten Bürgervereinigungen auch als positives Instrument eingesetzt werden.“

Landtagspräsidentin Gerda Weichsler

 

 

 „Ein Highlight war die Besichtigung des Stadtteils Vauban mit seiner ökologischen Orientierung: diese Vielfältigkeit in der Planung nach unterschiedlichen Bedürfnissen der Bewohner und das tolerante gemeinschaftliche Miteinander der Menschen, die hier leben...“ 

 

„Beeindruckt hat mich auch Rieselfeld als erlebbares Modell, in dem Wohnen und Arbeiten als Konzept nachgefragt wird...“

Christine Itzlinger

 

 

Themen, die die TeilnehmerInnen besonders beeindruckt haben:

 

"Der Umgang der Stadt mit kritschen BürgerInnen"...

"Das Solarhaus Heliotrop und Gender Mainstream in der Stadtverwaltung"...

"Die Planungspraxis Stadtbahn"... 

und nicht zuletzt: "Der Erfahrungsaustausch unter den TeilnehmerInnen"...

 

Aktuelles

Wir sind traurig! Dr.in Elke Portugall ist am 7. April 2008 verstorben ...

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Tagungsbericht steht zur Verfügung

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We proudly present ... den Abschlussbericht des Projekts GenderAlp!

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Externe Links

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Land Salzburg | Büro für Frauenfragen & Chancengleichheit | Michael-Pacher-Str. 28 | A-5020 Salzburg | Tel. +43(0)662-8042-4040 | bff@salzburg.gv.at