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WP 6: Gender Budgeting

Oktober 2004 Jänner 2005 Juni 2005 März 2006 Frühjahr 2006

Auftrag/Ziel

Vergabe externe Expertise

Projektbeginn

Sounding Board 1

Zwischenbericht

Endbericht externe Expertise

Endbericht

Sounding Board 2

Präsentation Endergebnisse/ Resumée

Zeitleiste


Auftrag/Ziel

 Gender Budget Analysis (GBA) bedeutet die Einbeziehung der Geschlechterperspektive auf sämtliche Ebenen des Haushaltsprozesses.

Gender Budgeting bedeutet, dass die Ausgaben- und Einnahmenstrukturen der öffentlichen Haushalte daraufhin überprüft und modifiziert werden, dass sie sich auf Frauen und Männer gleichermaßen auswirken.

Ausgangspunkt ist die Tatsache, dass Budgets in der Regel unterschiedliche Auswirkungen auf die Lebenssituation von Frauen und Männern haben.

Die Gender Budget Analyse ist ein wesentlicher Teil der – vom Oberösterreichischen Landtag 2001 beschlossenen – Strategie des Gender Mainstreaming.

Die Umsetzung von GB bedeutet letztendlich die Umsetzung des Gender Mainstreaming auf finanzpolitischer Ebene.

Inhalte und Ziele des Pilotprojektes sind die folgenden Bereiche:

  • Wie kann das Budget bezüglich der geschlechterspezifischen Verwendung aussagekräftig aufgeschlüsselt werden.
  • Analyse der Budgets nach geschlechtsspezifischen Kriterien
  • Entwicklung eines geeigneten Indikatorensets
  • Erforderliche Datengrundlagen in Oö. klären. Entwicklung eines Konzeptes für ein entsprechendes Satellitensystem
  • Die konkreten oberösterreichischen Rahmenbedingungen klären unter denen eine Implementierung von GBA dauerhaft gelingen kann
  • Entwicklung eines Maßnahmenpaketes zur Beseitigung möglicher geschlechtsspezifischer Disparitäten
  • Analyse und Bewertung der Auswirkung einer Budgetreduktion in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Sport analysiert nach geschlechtsspezifischen Kriterien

Insbesondere sind folgende Leistungen für den Inhalt des Auftrages wesentlich:

Analysiert werden die Bereiche Bildung, Gesundheit und Sport des öffentlichen Haushaltes des Landes Oberösterreich Im Zentrum der Analyse stehen der Rechnungsabschluss 2003 und der Voranschlag 2004 (sh.:  http://www.ooe.gv.at/budget) und in diesem Kontext die folgenden Felder:

  • Direkter Nutzen von Ausgaben
    Im Mittelpunkt steht die Frage „Wem kommt eine Ausgabe schwerpunktmäßig zu Gute, den Frauen oder den Männern?“
  • Beschäftigungswirkungen
    Analyse der Beschäftigungswirkungen der einzelnen Ausgaben sowie der Analyse der Position und der Einkommensstruktur.
  • Indirekte und externe Effekte von Maßnahmen
    In diesem Kontext ist unter anderem zu analysieren
    • Wie sich die Ausgabenstruktur auf die Verteilung der unbezahlten Arbeit auswirkt
    • Wie sich die Ausgabenstruktur auf die Erwerbsarbeit auswirkt
    • Wie sich die Ausgabenstruktur auf die Care-Economy auswirkt
  • Einnahmen
    Hier steht die Analyse der Einnahmenstruktur der öffentlichen Haushalte, nach Geschlechtern differenziert, im Mittelpunkt.

Vergabe

Die öffentliche Ausschreibung nach BVergG 2002 erfolgte im Oktober 2004; die Vergabe mit Jänner 2005 Auftragnehmer / Bestbieter: Bieterinnengemeinschaft WIFO - Solution.
  Interview mit den Expertinnen Margit Schratzenstaller (Wifo) und Birgit Buchinger & Ulrike Gschwandtner (Solution).


Oberösterreich

Präsentation Internes Kernteam Land OÖ

Das Kernteam umfasst Personen aus der Finanzabteilung, Vertretern der Genderarbeitsgruppe, der Abteilung Raumplanung, der Abteilung Statistik und externen Fach-ExpertInnen.

Projektaufbau/Methode

Es gibt keine bestimmte, auf sämtliche Budgetbereiche einheitlich anzuwendende Methode

zur Durchführung von Gender-Budget-Analysen. Grundsätzlich finden in der vorliegenden

Studie die folgenden Analysemethoden Anwendung:

• beschreibende Analyse der Situation von Frauen und Männern auf der Grundlage von

vorhandenen Daten, die mit Hilfe von Analysekriterien und –indikatoren strukturiert werden;

• Inzidenzanalyse öffentlicher Ausgaben;

• Analyse von Beschäftigungs- und Einkommenswirkungen öffentlicher Ausgaben;

• Wirkungsanalyse des Budgets hinsichtlich der Zeitverwendung von Frauen und Männern.

 

Der Projektzeitraum ist Jänner 2005 bis Frühjahr 2006.


Ergebnisse der Analyse

 

Das Schwergewicht der Studie liegt auf der Ist-Analyse, das heißt auf der Untersuchung der Gender-Effekte, die mit den Ausgaben in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Sport im oö. Landeshaushalt verbunden sind.

In den drei Haushhaltsbereichen werden folgende Aspekte thematisiert:

  • Zielkritierien und -indikatoren
  • Geschlechterspezifische Aspekte der Ausgaben
  • Ausgabeninzidenzanalysen
  • Beschäftigungs- und Einkommenseffekte für Frauen und Männer
  • Unbezahlte Arbeit
  • Ehrenamtliche Tätigkeiten
  • Maßnahmen zur Umsetzung und Institutionalisierung von Gender Budet Analysen
  • Standards für den Gender Budgeting Analysen auf Prozess-Ebene

 

Ergebnisse der Analyse Förderkriterien und Empfehlungen

Text folgt ...


Endbericht der externen Expertise

Die Ergebnisse der Studie in Oberösterreich zur Geschlechterperspektive in den drei Bereichen Gesundheit, Bildung und Sport im Landeshaushalt sind sowohl in umfassend im Endbericht, als auch in einer Kurzfassung verfügbar:

 Endbericht

 Kurzfassung

 


Sounding Board 2

Endbericht mit 31. März 2006.

Aktuelles

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